Wir lernen das ganze Leben. Es geht gar nicht anders. Dein Gehirn lernt! Jeden Tag!
Auch wenn du über 40 bist und gar nicht mehr in die Schule musst 🙂
Meistens merken wir das gar nicht. Das passiert quasi nebenbei.
Da wäre es doch gut, wenn wir mal bewusster hinschauen. Was wir unserem Geist und unserem Körper so zum Lernen anbieten.
Denn: Alles was dich umgibt, was du siehst und was du hörst, speichert dein Gehirn und verarbeitet es. So wirst du über die Jahre zu dem Menschen, der du bist.
Deswegen ist es gut, sich selbst immer mal wieder die Frage zu stellen: Was für ein Mensch, was für eine Frau möchte ich sein?
Und dann schaue mal genau hin, ob das, was du so täglich tust und welchen Dingen du dich täglich aussetzt, zu deinem Wunsch passt. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach.

Hier ist ein Beispiel.
Petras Wunsch ist: Sie möchte gut aussehen und andere mit ihrer gelassenen und optimistischen Art begeistern.
Die Realität: Petra fühlt sich fast ständig unter Zeitdruck. Sie ist häufig gereizt und das lässt sie auch ihre Umgebung spüren. Sie ist verspannt und das sieht man ihr an. Die Zornesfalte gräbt sich immer tiefer ein.
Schauen wir uns Petras Leben mal genauer an. Keine Angst, nicht den ganzen Lebenslauf. Wir lenken unseren Fokus jedoch auf ein paar Details, die sonst kaum jemand beachtet.
z.B. Welche Musik hört sie? Hört sie Radio? Schaut sie Fernsehen? Wenn ja, was schaut sie und wie lange? Liest sie Bücher oder Zeitschriften? Mit wem trifft sie sich in ihrer Freizeit?
Es stellt sich heraus:
Bei Petra läuft ständig das Radio oder der Fernseher. Welche Programme laufen, ist ihr egal. Hauptsache, es dudelt was… Schließlich will sie ja mal abschalten.
Zum Lesen von Büchern kommt sie seit Jahren nicht mehr. Wieso auch, im Internet findet sie auch alle Infos, die sie braucht. Beim Frisör greift sie aber gerne zu den Klatsch-Zeitschriften, die sind so schön unterhaltsam. Es ist ihr wichtig, immer online zu sein. Sie ist in vielen Whatsapp- Gruppen und auf Social Media unterwegs und da will sie nix verpassen. Deswegen piepst ihr Telefon den ganzen Tag. Ab und zu trifft sie sich mit ihren Freundinnen, um deren Probleme zu besprechen. Am Abend schläft sie erschöpft auf dem Sofa ein, während der Fernseher dudelt.
Wow… das so zu lesen ist krass. Wahrscheinlich merkt hier gerade jede Leserin:
Die Frau kann ja nicht entspannt sein! Und doch ist das Leben von Petra ein Massenphänomen, das ich sehr oft sehe. Das wird auch nicht hinterfragt, weil:
“Das machen doch alle so.“
Fakt ist: Petras Gehirn kommt nie zur Ruhe. Sie wird den ganzen Tag zu gelabert, angeschrien und manipuliert. Für ihr Gehirn ist das Stress. Es versucht nämlich, diese ganzen Infos zu verarbeiten. 99.9% dieser Infos sind aber entweder völlig unwichtig für Petras Leben oder einfach nur Gaga-Superscheiße.
Der Sound, also die Rhythmen, Frequenzen und Töne im Radio und im Fernsehen lösen sehr oft Stress und Ängste aus. Das wird dort auch gezielt als Werkzeug eingesetzt. Achtet mal darauf!
Und es geht noch weiter:
Für einen längeren Zeitraum kann sich Petra nicht mit einem Thema, das sie wirklich interessiert, beschäftigen. Denn durch ihr Telefon wird sie regelmäßig aus ihrer Konzentration gerissen.
Und mit ihren Freundinnen hängt sie in der Problem-Schleife fest.
Und ihr Aussehen?
Alles ist miteinander verbunden. Im Außen wie im Innen. Im Innen wie im Außen.
Ihr Körper spiegelt ihr Leben wider. Er ist verspannt und tut weh.
Was denkst du, zu welcher Frau wird sich Petra in den nächsten Jahren entwickeln?
Die Ausführung erspare ich dir …
Was könnte sie denn ändern, wenn sie sich zu ihrem Wunsch hin entwickeln möchte?
- Wählerisch werden
Indem sie bewusst darüber entscheidet, was sie hören und sehen möchte. Sie könnte gezielt Sendungen oder Filme aussuchen, die für sie sinnstiftend sind. Und da ist das Motto: Weniger ist mehr.
Stattdessen könnte sie sich ab und zu eine Meditation anhören. Dabei zur Ruhe kommen, während die Worte in ihr Unterbewusstsein sickern. Mein Vorschlag ist hier: Die verjüngende gehjunga-Meditation. Sie wird Petra dabei helfen, ihrem Wunschbild immer näher zu kommen. Weil die magischen Worte stärken und erfrischen.
Auch bei der Musikauswahl sollte sie wählerischer werden.
Musik macht sehr viel mit uns. Achtet mal darauf. Wenn Musik, dann solche die gut tut. Die entspannend ist und gute Laune macht. Musik, die sie schwingen lässt. Musik, bei der sie lächeln muss.

- Öfter mal: Ruhe
Niemand, der labert, sülzt oder schreit. Also alles ausschalten.
Auch das Telefon! Oder zumindest auf stumm schalten. Es raubt Aufmerksamkeit und ist ein enormer Zeitfresser.
Mein Telefon ist sehr oft auf stumm geschaltet. So kann es nicht passieren, dass ich aus meiner Konzentration oder gar kreativen Prozess gerissen werde.
Manchmal passiert es doch, wenn ich vergessen habe, es stumm zu schalten oder weil es direkt neben mir liegt. Dann lasse ich mich doch verleiten und schaue drauf und tja…
Häufig ist das irgendein Mist, der gerade völlig unwichtig ist und meine Konzentration ist futsch.
Also, es ist eine Herausforderung, auch für mich.
Doch das Resultat ist enorm.
Petra wird auf einmal merken, dass sie viel mehr Zeit hat. Nämlich für Dinge, die sie schon immer mal machen wollte…
Ich persönlich habe seit Jahren keinen Fernseher mehr. Sehr selten höre ich Radio. Wenn ich dann doch mal bei der Familie oder bei Freunden mit höre oder sehe, reagiere ich mittlerweile sehr sensibel.
Es ist so offensichtlich, wie krankmachend, Stress auslösend und manipulierend das alles ist. Und die meisten merken es nicht einmal. Oder denken: “Ach … das macht mir nix.“
Pustekuchen: Das Gehirn lernt immer. Wenn du dich dem aussetzt, wird es genau das lernen!

- Inspiration:
Hier passt ein Text von Goethe:
Man sollte alle Tage wenigstens
ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.
Jetzt sind wir bei den Freundinnen angekommen und bei den immer gleichen Problemen. Sicherlich kennst du auch solche Leute, die sich ständig im Kreis drehen. Da geht es auch nicht darum, Lösungen zu finden. Die Freundinnen sind mit ihrem Problem identifiziert. Wenn das weg wäre, hätten sie nix mehr. Deswegen lieben sie ihr Problem.
Diese Treffen rauben Petra Kraft, denn die negative Schleife tut letztlich niemandem gut. Ein Treffen mit Freunden sollte aber wohltuend sein, für beide Seiten.
Neue Erlebnisse und Inspiration könnten helfen.
Also nicht zum labern treffen, sondern was unternehmen. Etwas Sinnstiftendes!
Es könnte etwas sein, das die Lebensgeister weckt und für neue Perspektiven sorgt. (Also: Der Film, in dem ein blutrünstiges Monster 100 Leute abschlachtet, oder eine depressive Mittvierzigerin ihr Dilemma ausbreitet, ist die falsche Wahl.)
Aber sicherlich hat Petra eine gute Idee, denn in ihrer Stadt ist gerade: …

- Leben ist Veränderung.
Wer sich weiterentwickeln möchte, der muss loslassen lernen. Das eine geht nicht ohne das andere.
Das ist nicht immer einfach und es wird evtl. in deinem Umkreis nicht nur für Applaus sorgen. Veränderungen finden die meisten nämlich doof. Es soll möglichst alles so bleiben wie es ist. Das gibt Sicherheit, die natürlich trügerisch ist.
Stillstand ist der Tod. Bewegung gehört zum Spiel des Lebens. Alles, was sich bewegt, ist in Veränderung.
Das heißt: Alle Dinge kommen und gehen auch wieder. Es ist besser, das zu akzeptieren. Das macht das Leben leichter.
Gewohnheiten kannst du dir auch wieder abgewöhnen und mit anderen Gewohnheiten ersetzen.

Menschen begleiten dich eine Weile und dann verliert man sich wieder, weil es nicht mehr passt. Weil man sich nichts mehr zu sagen hat. Weil es niemandem gut tut.
Ja… das ist manchmal schmerzlich. Das kenne ich auch.
Aber das Neue wird sich erst zeigen, wenn du Platz dafür gemacht hast.
Es muss nicht alles auf einmal sein. Jeden Tag ein bisschen, ist hier die Devise.
An 365 Tagen im Jahr kannst du, jeden Tag ein bisschen, an deinem Wunsch-Lebensrad drehen.
Stell dir mal vor: Wenn du jeden Tag ein kleines Bauklötzchen auf ein anderes legst, mag das erstmal wenig erscheinen. Jedoch nach 365 Tagen ist das ein ganz schön hoher Turm.
Petra würde nach ein paar Wochen merken, dass sie abends gar nicht mehr so erschöpft ist. Sie würde nicht mehr im Abend Koma versinken, mit Schokolade und Blödmann TV.
Stattdessen entwickelt sie neue Gewohnheiten, die sie gesünder und schöner machen. Gehjunga zum Beispiel 🙂
Und das ist doch eine wunderbare Aussicht. Wir haben es selbst in der Hand. Jede von uns!
Weiter im Blog schmökern…
Die verlorene Kraft der Frauen – Warum wurde die weibliche Kraft unterdrückt?
Die weibliche und die männliche Kraft und Energie gehören zusammen. Sie sind wie die zwei Seiten einer Madaille. Das eine braucht das andere. Dann bekommt das Leben Balance. Doch wir erleben eine ganz offensichtliche Schieflage. Da kippelt es ganz gewaltig, denn die weiblichen Energien wurden über Jahrhunderte unterdrückt und deformiert. Aber warum? Aus welchem Grund?…
Botox – Worüber niemand spricht!
Stell dir vor, du lässt dir Botox in dein Gesicht spritzen, um Falten zu entfernen. Das Botulinumtoxin lähmt deine Mimikmuskeln, was bedeutet, dass du dein Gesicht nicht mehr so bewegen kannst wie zuvor. Das ist ja auch so gewollt. Dadurch werden die Falten reduziert, aber was passiert da noch alles?
Das Ding mit dem Alter
Jedes Jahr hat mich zudem gemacht, was ich heute bin. Mit allem was dazu gehört. Mit allen Höhen und Tiefen. Jahre weg schummeln, um vermeintlich jünger zu sein. Ist das nicht die Missachtung des eigenen Lebensweges?

Du willst auch endlich mit GehJunGa beginnen?
Du willst dich besser fühlen und besser aussehen?
Du willst es endlich selbst in die Hände nehmen?
Los geht´s! Schreibe mir eine Mail an: franka@gehjunga.com
