Botox – Worüber niemand spricht!

Warum ich mir niemals Botox in mein Gesicht spritzen lassen würde.

Mittlerweile wird uns Frauen ja suggeriert, eine Botoxbehandlung ist wie Kaffeetrinken. Wenn du über 40 bist und noch attraktiv sein willst, solltest du schon mal was machen lassen. Ansonsten siehste halt alt aus.

Und die sogenannten Vorbilder werden uns am laufenden Band in den Medien und auf Social Media vorgeführt. Das soll wohl unsere Sehgewohnheit trainieren. Und tatsächlich sehe ich auch in meinem Umfeld immer mehr Botox-Gesichter.

Ich kann mich in den Trend einfach nicht “reingucken“, wie man so schön sagt. Ganz im Gegenteil: Mich gruselt es, mich schüttelt es und manchmal muss ich auch herzlich lachen.

Was soll das bitteschön sein?

Mit Schönheit hat das doch nichts zu tun. Jedenfalls nicht mit menschlicher Schönheit. Das mag ja im Puppen-Gaga-Land schön sein. Manchmal erinnern mich die Frauen auch an Miss Piggy, aus der Muppet-Show.

Was für ein Frauenbild wird uns hier untergejubelt?

In meinen Augen ist das würdelos. Ich finde das traurig für uns Frauen.

Das Aussehen mag ja Geschmackssache sein und wer das schön findet? Bitteschön. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Die Risiken und Nebenwirkungen, die so eine Behandlung mit sich bringen, sind anderer Natur: Die sollten zumindest offen gezeigt und besprochen werden!

Stell dir vor, du lässt dir Botox in dein Gesicht spritzen, um Falten zu entfernen. Das Botulinumtoxin lähmt deine Mimikmuskeln, was bedeutet, dass du dein Gesicht nicht mehr so bewegen kannst wie zuvor. Das ist ja auch so gewollt. Dadurch werden die Falten reduziert, aber was passiert da noch alles?

Wusstest du:

  • Dass du nicht mehr so deutlich zeigen kannst, wenn du traurig, besorgt oder fröhlich bist?
  • Dass du auch die Emotionen anderer Menschen nicht mehr so gut erkennst und verstehst?
  • Dass du deine eigenen Gefühle nicht mehr richtig wahrnehmen kannst?

Krass, oder? Darüber sollten wir mehr erfahren.

Unser Körper und unsere zwischenmenschliche Kommunikation sind ein ausgeklügeltes System. Alles ist mit allem verbunden. Die Mimik beeinflusst unsere Gefühle und unsere Gefühle beeinflussen unsere Mimik. Es funktioniert in beide Richtungen.

Deswegen empfehle ich bei Übellaunigkeit immer die Lächel-Übung. Wer sie nicht kennt: Hier ist der Link.

Nach kurzer Zeit wird jeder im Selbsttest erleben: “Oh… es geht mir viel besser.“

Denn, der Körper signalisiert deinem Gehirn: “Alles schön, ich lächele. Also fühle ich mich wohl.“ Daraufhin werden die entsprechenden Gute-Laune-Hormone ausgeschüttet. Mit dem Resultat, dass du dich dann wirklich besser fühlst.

Das funktioniert natürlich auch andersherum: Wer griesgrämig guckt. Fühlt sich dann auch so.

Botox verändert und lähmt deine Mimik und greift damit in dieses fein kalibrierte System ein.

Du verlierst einen Teil deiner Fähigkeit, Emotionen zu zeigen. Und das kann weitreichende Auswirkungen auf dein Leben und dein Wohlbefinden haben.

Es ist z.B. bekannt, dass Frauen, die sich Botox-Injektionen verabreichen ließen, eine höhere Neigung zu Depressionen und Angstzuständen aufwiesen. Was ja auch irgendwie logisch ist, wenn einem diese Zusammenhänge klar sind.

Auch die Kommunikation mit anderen Menschen ist gestört. Denn ein gelähmtes Gesicht kann die Emotionen von anderen nicht mehr gut erkennen.

Jetzt höre ich dich fragen: Klar verstehe ich.

Aber warum wird es schwieriger, die Gefühle von anderen zu erkennen?

Auch unsere Kommunikation mit anderen Menschen ist keine Einbahnstraße. Wir wissen heute, dass dein Gesicht die Mikrobewegungen deines Gesprächspartners nachahmt. Damit können wir uns besser in andere einfühlen.

Hier kommen die Spiegelneuronen ins Spiel. Bestimmt hast du schon mal von ihnen gehört.

Spiegelneuronen sind die Nervenzellen in unserem Gehirn, die aktiv werden, wenn wir eine Handlung ausführen, aber auch, wenn wir beobachten, wie jemand anderes eine Handlung ausführt. Diese Nervenzellen spiegeln also die Handlung des anderen wider und ermöglichen uns eine Art mentale Simulation dessen, was wir beobachten.

Aufgrund der Muskelentspannung, die Botox auslöst, ist deine eigene Mimik eingeschränkt. Die Spiegelneuronen können nicht mehr wie gewohnt aktiv werden. Das heißt: Du kannst diese kleinen Mikrobewegungen, die du siehst, nicht mehr nachempfinden. Für das Gehirn wird es dadurch schwieriger, die Emotionen anderer Menschen zu interpretieren.

Du siehst, das, was uns als Kaffeekränzchen verkauft wird, hat Einfluss auf unser gesamtes Leben. Auf unsere Partnerschaften, Freundschaften und auf jede menschliche Kommunikation!

Leben ist Bewegung – Stillstand ist der Tod

Unsere Muskeln brauchen Bewegung. Nur so bleiben sie gesund und können sich regenerieren. Muskeln, die nicht benutzt werden, verkümmern. Wenn du dir schon mal einen Arm oder das Bein gebrochen hast, weißt du das. Denn du hast selbst erlebt, wie deine Muskeln, unter dem Gips oder dem Verband, bereits nach kurzer Zeit, immer dünner wurden. Du hast auch selbst erfahren, wie mühsam es dann ist, diese Muskeln wieder aufzubauen. Bei unseren Gesichtsmuskeln ist es genauso.

Botox lähmt deine Gesichtsmuskeln. Das heißt sie verkümmern. Das klingt gruselig, doch genauso ist es. Das zu verstehen, erklärt auch die die schlimme Schleife die sich in Gang setzt: Viele Frauen berichten, dass sie anfangs sehr zufrieden waren, nach der Behandlung. Das Resultat war gut. Die Falten waren tatsächlich weg. Doch die Wirkung lässt schnell wieder nach. D.h. es muss wieder nachgelegt werden. Währenddessen verliert das Gesicht immer mehr seine Substanz. Die eigene Kraft und Lebendigkeit verschwindet. Das bedeutet: Die Dosis wird immer höher, um ein passables Ergebnis zu erreichen. Meistens kommen dann noch viele weitere und andere Eingriffe dazu, wie Unterspritzungen und Operationen. Wir alle kennen die entstellten Gesichter die dann übrig bleiben.

Es wird wieder einmal nur ein Symptom behandelt und nicht auf den ganzen Menschen geschaut. Wie ganz oft in unserer “modernen“ Welt. Aber es gibt Alternativen zur Botox-Behandlung!

Ich habe zum Beispiel mit Gesichtsyoga, Beauty-Taping und Gesichtsmassagen sehr gute Ergebnisse erzielt. Durch gezielte Übungen können wir unsere Gesichtsmuskeln trainieren und straffen. Und auch, was genauso wichtig ist, entspannen! Dadurch verbessern wir unser Aussehen und sogar die Fähigkeit, unsere Emotionen auszudrücken und zu erkennen.

Wir werden auch charismatischer und ausdrucksstärker. Einfach lebendiger. Und das ist doch eigentlich das, was schön und attraktiv macht.

Wenn du das auch lernen möchtest. Dann ist jetzt die richtige Zeit, mit GehJunGa zu beginnen.

Erzähl es weiter. Wir verändern das Frauenbild. Von der peinlichen Puppen-Gaga-Schönheit hin zu echten Frauen, mit lebendigen Gesichtern!

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Die weibliche und die männliche Kraft und Energie gehören zusammen. Sie sind wie die zwei Seiten einer Madaille. Das eine braucht das andere. Dann bekommt das Leben Balance. Doch wir erleben eine ganz offensichtliche Schieflage. Da kippelt es ganz gewaltig, denn die weiblichen Energien wurden über Jahrhunderte unterdrückt und deformiert. Aber warum? Aus welchem Grund?…

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Das Ding mit dem Alter

Jedes Jahr hat mich zudem gemacht, was ich heute bin. Mit allem was dazu gehört. Mit allen Höhen und Tiefen. Jahre weg schummeln, um vermeintlich jünger zu sein. Ist das nicht die Missachtung des eigenen Lebensweges?

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